Die Vorlage für ein Stickereimuster kommt direkt vom Kunden als fertiges Logo oder auch als Entwurf, Zeichnung oder Schrift, je nachdem welche Wünsche der Kunde hat. Von dem gewünschten Muster wird entweder eine mehrfach größere technische Zeichnung mit einem Liesegang-Vergößerungsgerät angefertigt - die so genannte Schablone - oder die Vorlage wird direkt auf den Bildschirm eingescannt, bzw. als Grafikdatei eingelesen. Die Herstellung einer Schablone hat den Vorteil, dass vorab bereits technisch notwendige Einzelheiten eingezeichnet werden können und später die Eingabe der Daten über ein großes Digitizerbrett wesentlich schneller erfolgt. Beim Einscannen oder Einlesen auf den Bildschirm entfällt zwar die Schablone, aber die Bearbeitung des Musters ist zeitaufwendiger. Uns stehen für beide Arbeiten die modernste Hard- und Software zur Verfügung. Bei der Programmierung des Musters müssen alle notwendigen Daten festgelegt werden, z.B. die Stichart, die Stichlängen, die Stichdichte, die einzelnen Farben und deren Reihenfolge usw. usw.
Schon beim Punchen, so heißt der branchenübliche Fachausdruck für das Digitalisieren, wird entscheidend die spätere Qualität der Stickereien festgelegt, deshalb erfordert gerade diese Arbeit eine großes Fachwissen und jahrelange Erfahrungen. Die Ausgabe der Programme erfolgt auf digitalen Datenträgern, bzw. wird über das Firmennetzwerk gespeichert. Bevor ein Stickdessin in die Produktion geht, wird es erst auf einer Mustermaschine ein- oder mehrmals probegestickt, bis auch die letzten Details exakt stimmen.
|